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Kürzlich erhielt das Auryn-Quartett für Teil eins seiner Gesamtaufnahme von Haydns Streichquartetten den Klassik-Echo. Inzwischen ist Halbzeit. Folge Sieben birgt auf zwei CDs jene sechs vollreifen Klassiker, die ab 1799 als Opus 76 rauskamen. Nicht nur Quinten-und Kaiser-Quartett klingen grandios. Dafür, dass das glänzende Adagio des C-Dur-Stücks später als großdeutsche Hymne Blut- und Rostflecken ansetzte, kann Haydn nichts. Die vier Auryn-Musiker holen uns nah heran an ihre bei aller Noblesse berührend direkte und farbintensive Performance. Der Klangraum ist, wie bei TACET üblich, bis ins kleinste Detail sensibel ausgeleuchtet.
Fazit: Haydn wirkt lebendiger denn je
Jens-Uwe Sommerschuh

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