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Mozart vollzog zwischen 1773 und 1775 eine enorme Entwicklung, nachzuhören im ersten und fünften Violinkonzert. Mit dem Nederlands Kamerorkest, das seit 2004 leitet, hat sich Kantorow-Schüler Gordan Nikolic beiden Konzerten mit der gleichen editorischen, klanglichen und musikalischen Hingabe gewidmet; er entlockt seiner Lorenzini-Violine von 1770 großen Klangreichtum. Die dynamische Feinarbeit frappiert, die delikate Behandlung der Bläserstimmen überwältigt. Das oft heruntergebügelte Finale des ersten Konzerts gewinnt an Farbigkeit, der Mittelsatz des fünften fast eine zusätzliche Tiefendimension. Tacet-Tonmeister Andreas Spreer hat diese Aufnahme in „Real Surround“ produziert, wobei das kleine Orchester rund um die Hauptmikrofone sitzt. Aber auch die Stereo-DSD-Spur fängt audiophile wie musikalische Mozart-Fans ein.

Lothar Brandt

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