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Nachrichten

 

 

 

 

Neu auf Vinyl

Modest Mussorgsky

Pictures at an Exhibition
Bilder einer Ausstellung
Tableaux d’une exposition

Markus Schirmer, Klavier

LP-180g (Gesamtspielzeit 35:22)
Bestellnr. 0132-1

EAN 40 09850 013211

Half-Speed Mastered, Side 2 play backwards!
Inspiring Tube Sound

Markus Schirmers Besuch in der Bilderausstellung von Modest Mussorgski liegt nun schon eine ganze Weile zurück. Trotz der großen Konkurrenz erhielt die Aufnahme ausgezeichnete Kritiken. Schirmer überzeugt mit durchdachten, pointierten und genau dosierten Effekten, die auf dem Fazioli Flügel der Listhalle in Graz bestens zur Geltung kommen. Dabei verfällt er nie in Effekthascherei, sondern übermittelt nur die Eindrücke, die diese Bilder in ihm selbst auslösen.

Eigentlich hätte die Aufnahme schon längst auf LP erscheinen müssen. Doch die Verspätung hat auch ihr Gutes: Wir können sie nun in der berühmten Rückwärtsüberspielung von TACET anbieten, die bei der passenden Musik ein noch größeres Hörvergnügen bereitet, als es bisher auf Vinyl jemals möglich war.


nach oben    2017-12-01


Neu auf CD

Mare Balticum Vol. I

Music in medieval Denmark

13th - 15th century

Ensemble Peregrina
Agnieszka Budzińska-Bennett
& Benjamin Bagby

CD (Gesamtspielzeit 73'00)

Bestellnr. 0243-0
EAN 40 09850 024309

Mare Balticum Vol. 1 Denmark

Das Projekt Mare Balticum möchte das musikalische Erbe der Ostseeregion des zwölften bis fünfzehnten Jahrhunderts beleuchten. Es umfasst vier musikalische Programme, die mit aller Sorgfalt und unter Einbezug neuester musikwissenschaftlicher, philologischer, historischer und organologischer Forschung konzipiert wurden. Jedes dieser Programme präsentiert den lokalen Charakter einer bestimmten Küstenregion der Ostsee mit ihrem spezifischen historischen und kulturellen Kontext, ihren wichtigsten Heiligen und Regenten und den christlichen Wurzeln des jeweiligen Landes.

Die Programme geben Einblick in die lokale Literatur und das musikalische Repertoire im mittelalterlichen Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland und Polen; sowohl lateinische als auch volkssprachliche Texte sind vertreten, wie auch die diversen historischen Musikinstrumente, die in jener Zeit in den verschiedenen Regionen verwendet wurden.

Als Ganzes möchte das Projekt aber die starken politischen und kulturellen Beziehungen jener mittelalterlichen Länder zueinander, ihre Entwicklung im Laufe der Zeit und ihre Gemeinsamkeiten aufzeigen, die alle von großer Bedeutung für unser Verständnis der gemeinsamen Identität und Geschichte des Balticums sind, wie sie uns durch die Jahrhunderte seiner Musik vermittelt werden.

Agnieszka Budzińska-Bennett

Als besonderer Gast wirkt bei dieser Folge Benjamin Bagby mit.


nach oben    2017-11-22


Neu auf CD

The Koroliov Series Vol. XX

Late Piano Works

by Ludwig van Beethoven

Evgeni Koroliov, Duo Koroliov, piano

2 CDs (Gesamtspielzeit 112'40)

Bestellnummer 0228-0
EAN 40 09850 022800

Obwohl Beethovens Opuszahlen bis op. 135 reichen, erschien nach op. 111 keine Klaviersonate mehr. Stattdessen ein Variationenzyklus von fast einer Stunde Dauer über ein einfaches Thema von Anton Diabelli, der den Hörer in so entfernte Stimmungen mitnimmt, dass ihm schon nach der ersten Variation egal ist, was da als Thema dient, es ist ja doch alles unverkennbar Beethoven. Außerdem zwei Zyklen mit "einfachen" Klavierstücken unter der Überschrift "Bagatellen". Also kleine, unwichtige Sachen, Nichtigkeiten, bei denen man unwillkürlich an viel spätere romantische Komponisten denkt. Und schließlich vergab der sonst so selbstkritische Beethoven seine vorletzte Opuszahl op. 134 für einen "einfachen" Klavierauszug der Großen Fuge op. 133! Wie passt das alles zusammen?
Offensichtlich wurde ihm der Rahmen der klassischen Formvorgaben zu eng. Diente diese vorgebliche Einfachheit einem Ziel? Der allerletzte Satz des allerletzten Opus, wiederum ein Streichquartett op. 135, ist auf den Text "Muss es sein? - Es muss sein!" komponiert. Verfolgte Beethoven mit seinen letzten Opera gar einen übergeordneten Bauplan? Oder hat sich alles einfach nur so ergeben? Finden Sie es heraus! Dafür wurden diese letzten Werke für Klavier auf einer Doppel-CD zusammengefasst.

Hören Sie sich nur die ersten paar Sekunden der Großen Fuge von Ljupka Hadzigeorgiewa und Evgeni Koroliov an. Erliegen Sie der Faszination der beiden Musiker, die selbstlos und sicher durch diesen noch heute rätselhaften Bruch in der Musikgeschichte führen.


nach oben    2017-09-15


Neu auf CD

The Koroliov Series Vol. XIX

Maurice Ravel

Works for piano

Evgeni Koroliov, Duo Koroliov, piano

CD (Gesamtspielzeit 68'55)

Bestellnummer 0227-0
EAN 40 09850 022701

Evgeni Koroliov gehört nicht zu den Musikern, die sich mit Vorliebe um Werke kümmern, die bisher noch nicht aufgenommen wurden. Seine Spezialität besteht darin, in bekannten Werken Neues zu entdecken. Das gilt auch für diese Ansammlung von Stücken Maurice Ravels. Ohne jede Extravaganzen taucht er in die Noten ein. Nichts fügt er dem reinen Notentext hinzu. Dennoch bringt Koroliov es fertig, dass uns die Stücke immer wieder neu erscheinen. In Ma Mère l'Oye ergänzt Ljupka Hadžigeorgieva kongenial diesen Nachschöpfungsprozess.


nach oben    2017-06-30


Neu auf SACD

Mieczysław Wajnberg

Konzerte für Flöte und Orchester op. 75 und 148,
12 Miniaturen op. 29 für Flöte und Streichorchester,
Trio für Flöte, Viola und Harfe op. 127

Antonina Styczeń, Flöte
Polish Chamber Philharmonic Orchestra,
Wojciech Rajski

TACET Real Surround sound
Inspiring Tube Sound

SACD (Gesamtspielzeit 69'28)

Bestellnummer 0232-4
EAN 40 09850 023241

Die mit dem Supersonic-Award (www.pizzicato.lu) ausgezeichnete Aufnahme jetzt auch im fabelhaften TACET Real Surround Sound auf SACD.


nach oben    2017-06-29


SPANNENDES EXPERIMENT AUF DER HIGH END IN MÜNCHEN
Kritikerquartett des PdSK in ungewohnter Umgebung

Mit mehr als 21.000 Besuchern ist die High End in München inzwischen die weltweit größte Fachmesse der Audiobranche. Dort kann man die feinen Geräte, mit denen sich Musik genießen lässt, in allen nur denkbaren Varianten bestaunen. Doch ohne ausgezeichnete Musik ist auch die hochwertigste und ausgeklügeltste Musikübertragungsanlage nur ein leeres Medium. Wer aber sagt uns, welche Musikproduktionen sich wirklich lohnen?

Genau: die Kritiker vom Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Nach welchen Kriterien sie Musik beurteilen und welche Rolle Aufnahme- und Übertragungstechnik zwecks Steigerung des Hörvergnügens spielen können, darüber diskutierten am 20. Mai 2017 auf der High End in München vier PdSK-Juroren und zwei besondere Gäste, wobei sie die Musikbeispiele über edle Geräte des skandinavischen Herstellers Primare abspielten, schließlich war man ja nicht bloß zufällig zum ersten Mal auf der High End.

Auch die Musikauswahl war eine Premiere: Sie stellte die Neu-Edition eines klassischen Rockalbums ("Stand Up" von Jethro Tull) neben Neue Musik von Iannis Xenakis ("Persephassa" für sechs Schlagzeuger und das siebenkanalige Raumklangexperiment "La Légende d'Eer") sowie Jazz ("Cimbalom Unlimited" von Miklos Lukács, Larry Grenadier und Eric Harland) neben die dystopische Lagerfeuerromantik der kanadischen Band Timber Timbre ("Sincerely, Future Pollution"). Dabei wurden Querverbindungen deutlich, etwa wenn die Zimbel von Miklos Lukács die Verwandtschaft mit ihrer indischen Verwandten Santoor erkennen lässt. Oder wenn das Tonbandexperiment von Iannis Xenakis von 1977/78 an Elektronikmusiker wie Klaus Schulze oder Tangerine Dream erinnert. Da lag das Fazit nahe: Gute Musik kennt keine Grenzen. Ebenso wie gute Musikwiedergabe. Und am besten ist es, wenn man nicht nur über gute Musik redet oder liest, sondern sie auch gleich hören kann. Wie bei diesem "Quartett der Kritiker" in München.

Auf dem Foto (von links): Max Nyffeler, als Gast Harald Reitinger (Komponist, Produzent, TV-Moderator), Lothar Brandt, MusikWoche-Herausgeber Manfred Gillig-Degrave, als Gast Andreas Spreer (Tonmeister, Gründer und Inhaber des Labels Tacet) und Ralf Dombrowski


nach oben    2017-05-30


Neu auf CD

Domenico Scarlatti
Complete piano sonatas vol. 2
Sonatas K. 43 - K. 97
Christoph Ullrich, Klavier
mit Stefan Hladek, Gitarre (K. 81, K. 89, K. 90, K. 91)

3 CDs (Gesamtspielzeit 219'06)

Bestellnr. 0237-0
EAN 40 09850 023708

Wider das Speed watching/listening

Domenico Scarlatti komponierte über viele Jahre, mehrere Jahrzehnte hinweg etwa jede Woche eine Sonate für seine königliche Klavierschülerin. So wuchs allmählich etwas heran, das man wohl mit Fug und Recht als sein Lebenswerk bezeichnen kann. Aber was bedeutet so ein Lebenswerk für uns heute? Eine Unmasse von Sonaten, 555 an der Zahl, deren grandiose Unterschiedlichkeit und Originalität sich eigentlich nur dem erschließt, der sie nicht en masse konsumiert, sondern etwa nur jede Woche eine, aber diese dann täglich eben so, wie sie gedacht war. Und schwups ist das Leben vorbei. Können wir dem heute überhaupt gerecht werden? Angesichts dessen erscheint Christoph Ullrichs und mein Unterfangen, die Produktion auf 17 Jahre zu strecken, angemessen. Übrigens arbeitet Christoph Ullrich gleichzeitig noch an anderen Lebenswerken, seinem großangelegten Kinderprojekt “laterna musica“ (vormals Ohrwurm-Projekt) etwa. So streitet in unserem veränderten Zeitempfinden der Versuch, Vergangenes wieder lebendig zu machen mit dem Versuch, modern und neugierig zu bleiben und der heutigen Zeit gerecht zu werden.

Der Kampf lohnt sich! Was für ein Abenteuer! Wer weiß denn, was nach diesen 17 Jahren los ist? Was machen die Finger, die Ohren? Gibt es dann überhaupt noch Musik? In all seiner Verspieltheit, Verrücktheit und Kindlichkeit, in seinem Tohuwabohu von Händetausch und Sinnlichkeit kann dieser Zyklus neben vielem anderen auch etwas ganz Besonderes zurückgeben: Die Erkenntnis, dass immer mehr und alles immer noch schneller zu machen auch nicht weiterhilft. Gelassenheit bei dem Gedanken, dass unsere Existenz endlich ist.

Hier nun weitere zwei Jahre von Christoph Ullrichs strenger, schöner und beglückender Arbeit mit Domenico Scarlatti. Bei einigen Sonaten tritt der Gitarrist Stefan Hladek hinzu. Folge 2 von 17, die längste von allen, ausnahmsweise auf 3 statt 2 CDs, trotzdem zum Preis von einer.


nach oben    2017-05-22


Sämtliche Beethoven-Sinfonien auf Vinyl - endlich komplett!

Seit TACET bereits 1999 - kaum 10 Jahre nach dem vermeintlichen Untergang der LP - wieder ins Vinylgeschäft einstieg, zählt das Label zu den führenden klassischen Labels, die mit prickelnden Neuaufnahmen für dieses angeblich für die Klassik ungeeignete Medium immer aufs Neue begeistern. Und jetzt das! Alle 9 Sinfonien von Beethoven in der lupenreinen Gesamtaufnahme von Wojciech Rajski und der Polnischen Kammerphilharmonie komplett auf LP. Knackig im Rhythmus, sicher in der Intonation, bissig, elegant, besinnlich, spannend, immer durchsichtig - alle Vorzüge einer modernen Beethoven-Interpretation auf modernem Instrumentarium finden sich hier versammelt. Die CD-Versionen bestanden mühelos vor der Konkurrenz. Die Mehrkanalversionen auf SACD und Bluray genießen Kultstatus.

Einige Sinfonien gab es schon als "Tube Only"-Version auf LP. Sie werden hiermit durch neue Abmischungen ersetzt, die zwar nicht mehr von einem röhrenbestückten Analogband stammen, dafür aber andere wichtige Vorzüge aufweisen, z. B. deutlichere Details durch mehr Mikrofone. Vorteile in der Fertigung kommen hinzu, darunter die Halfspeed- und/oder die Rückwärts-Überspielung, wie sie seit dem TACET-Boléro bekannt und berühmt ist. 40 Jahre Vinyl-Knowhow stecken in dieser Veröffentlichung. Nähere Informationen jeweils auf den Albumtaschen der LPs.


nach oben    2017-04-14


Neu auf CD

Edition EigenArt

Ferdinand
Werke für Violine solo
von Alan Ridout, Carl Nielsen und J. S. Bach
Adrian Adlam, Violine
Mit gesprochenem Text auf Englisch

CD (Gesamtspielzeit 56'26)

Bestellnr. 1053-0
EAN 40 09850 105305

Ferdinand? Ist das der Mann mit der Geige? Nein, das ist Adrian Adlam. Friedliebend ist er zwar auch wie der Protagonist des gleichnamigen Stücks - ein Stier, der keine Lust zum Stierkampf hat. Das zugrundeliegende Kinderbuch entstand während des spanischen Bürgerkriegs und wurde wegen der darin raffiniert verpackten Kritik von Mussolini und Hitler verboten. Ganz allein mit der Geige auf der Bühne zu stehen, das erinnert an die uralte Tradition des Geschichtenerzählers: Auch der hat nur seine eine Stimme, um die Leute zu fesseln. Adrian Adlam verfügt über die außergewöhnliche Gabe des simultanen Erzählens auf mehreren Ebenen. Er spricht und spielt gleichzeitig und zieht damit Erwachsene wie Kinder in seinen Bann. Damit zeigt der künstlerische Leiter der Internationalen Musiktage Freden einmal mehr seine vielseitige Virtuosität wie auch mit dem ganzen Programm der CD: Ridout steht neben Nielsen steht neben Bach. Lauter einsame Helden.


nach oben    2017-04-13


Neu auf SACD

The Auryn Series

Wolfgang Amadeus Mozart

Quintett in Es-Dur KV 614
Quintett in D-Dur KV 593

TACET Real Surround Sound & stereo
Inspiring Tube Sound

Auryn Quartet
Nobuko Imai, Viola

SACD (Gesamtspielzeit 63'29)

Bestellnr. 0225-4
EAN 40 09850 022541

Und schon folgt der dritte "Streich": Folge 3 vervollständigt die Gesamtausgabe der Mozart'schen Streichquintette auf SACD. Es spielen wiederum das Auryn Quartett und Nobuko Imai, Viola.


nach oben    2017-04-12


Neu auf SACD

The Auryn Series

Wolfgang Amadeus Mozart

Quintett in g-Moll KV 516
Quintett in B-Dur KV 174

TACET Real Surround Sound & stereo
Inspiring Tube Sound

Auryn Quartet
Nobuko Imai, Viola

SACD (Gesamtspielzeit 75'12)

Bestellnr. 0224-4
EAN 40 09850 022442

Im Vergleich mit den anderen Tonträgern verkauft sich die CD bei TACET weiterhin mit Abstand am besten. Auch die Boomjahre der LP 2012 bis 2014 änderten daran nichts. Aktuell legen unsere hochwertigen Mehrkanalaufnahmen im TACET Real Surround Sound weiter zu. Ihre Verkäufe überstiegen die der LPs bereits 2015 und ließen sie 2016 weiter hinter sich.

Beim Mehrkanalklang von TACET, dem TRSS, geht es nicht um das Sehen, sondern ausschließlich ums Hören. Immer mehr Menschen erleben dabei täglich, dass sie bei einer Mehrkanalaufnahme von TACET nicht wie angenagelt auf einem Platz sitzen müssen. Es ist wie bei Stereo und Mono: Eine gute Stereoaufnahme klingt an jedem beliebigen Punkt im Raum besser als dieselbe in Mono, nicht nur am optimalen Hörplatz. Das gilt erst recht für den TACET Real Surround Sound. Der klingt vielleicht sogar im Zimmer nebenan noch besser als die Stereoversion! Kein Wunder, dass die Zahl der Neugierigen und Aufgeschlossenen stetig steigt. Leider scheuen immer noch zu viele Hörer vor einer Mehrkanalanlage zurück, sei es aus Platzmangel, aus finanziellen Gründen oder dem Gefühl der Unsicherheit, die falschen Komponenten zu kaufen oder damit nicht umgehen zu können.

Beim letzten Punkt können wir helfen und haben dafür auf unserer Website im Menü „Download“ kostenlose Hilfsmittel bereitgestellt. Neulinge finden hier Anhaltspunkte, sich im Dschungel der vielen Möglichkeiten zurecht zu finden. Stolze Besitzer von Mehrkanalanlagen freuen sich über Klangverbesserungen, die umsonst mit ihrer Anlage zu erzielen sind. Ohne Messgeräte, nur mit den Ohren! Mit den frei herunterladbaren Dateien können Sie etwa bestimmen, ob aus allen Lautsprechern das richtige Signal kommt. Es lassen sich Lautstärkeunterschiede zwischen den einzelnen Lautsprechern einer 5.1-Anlage minimieren oder unterschiedliche Entfernungen der einzelnen Lautsprecher zum Hörer ausgleichen. Oder es fällt Licht ins Bassmanagement. Viel Erfolg!


nach oben    2017-03-15


Neu auf SACD

The Auryn Series

Wolfgang Amadeus Mozart

Quintett in c-Moll KV 406 (516b)
Quintett in C-Dur KV 515

TACET Real Surround Sound & stereo
Inspiring Tube Sound

Auryn Quartet
Nobuko Imai, Viola

SACD (Gesamtspielzeit 65'53)

Bestellnr. 0223-4
EAN 40 09850 022343

Das Streichqartett bietet unendlich viele Möglichkeiten des Wechselspiels zwischen verschiedenen Instrumenten. Tritt ein fünftes hinzu, in diesem Fall in Person der Bratscherin Nobuko Imai zum Auryn Quartett, so gibt das dem Ganzen nicht nur einen im Vergleich beinah orchestralen Klangeindruck, sondern es vergrößert die Spielwiese des Komponisten ganz erheblich. Nur zwei Gründe, warum Wolfgang Amadeus Mozart die Besetzung mit 2 Violinen, 2 Bratschen und einem Violoncello so geliebt haben mag. Im TACET Real Surround Sound kommen die vielen genialen, raffinierten wie verspielten Einfälle, der ganze unerschöpfliche Ideenreichtum Mozarts noch deutlicher zur Geltung.

Das opulente, tragische KV 406 in c-Moll bildet mit dem reinen, idealen KV 515 in C-Dur die erste Einzel-SACD, das berühmte, traurige KV 516 in g-Moll mit dem frühen, übermütigen und effektvollen KV 174 die zweite, und das zwitschernde, lausbübische KV 614 in Es-Dur mit dem reifen und abgeklärten KV 593 in D-Dur die dritte. Wobei diese Charakterisierungen wenn überhaupt dann nur etwas über die Anfänge sagen. Jeder Satz ist anders und einzigartig. Jedes Quintett erzählt seine eigene große Geschichte.

Hier nun also SACD Nr. 1 von 3 der TACET-Gesamtausgabe.


nach oben    2017-02-22


Neu auf blu-ray audio

Wilhelm Furtwängler

Klavierquintett in C-Dur

Clarens Quintet

Blu-ray audio (Gesamtspielzeit 80'22)
TACET Real Surround Sound, Moving Real Surround Sound & stereo


Bestellnr. 0119-5
EAN 40 09850 011958

Diese Aufnahme erschien in Stereo auf CD bereits 2006, erhielt überall großes Lob bis hin zum KulturSPIEGEL und war CD des Monats in Stereoplay. Die "Junge Freiheit" schrieb: "Ein solches Ausnahmewerk ist wohl nur zu stemmen, wenn sich die Ausführenden voll und ganz mit ihm identifizieren, vielleicht sogar überidentifizieren. Wer das Ganze will, muss aufs Ganze gehen." - Warum erscheint sie jetzt noch einmal? Wegen des Klangs.

TACET Real Surround Sound bedeutet: Der Hörer befindet sich mitten in der Musik. Stereo oder der übliche Surround Sound hingegen lassen ihn außerhalb. Der Moving Real Surround Sound geht noch einen Schritt weiter: Die Musik wird für den Hörer inszeniert, etwa so wie im Theater. Näheres dazu unter www.tacet.de. Alle Effekte entstehen aus der Musik heraus, keine äußeren Zugaben wie Geräusche etc. Fast alle Eingriffe der Musikregie lassen sich aus der Partitur heraus begründen. Neben vielem anderen erlaubt der Moving Real Surround Sound auch eine Art Lupeneffekt: Details, Konturen erscheinen größer, deutlicher.

TACET Real Surround Sound, Moving Real Surround Sound, hochaufgelöstes Stereo - alles auf dieser Bluray Disc

Einen ganz herzlichen Dank an die Musiker vom Clarens Quintett: Gernot Süßmuth, Eva Schönweiß, Felix Schwartz, Andreas Greger und Sebastian Krahnert. Ihr entscheidender Anteil an dieser Produktion wird nicht dadurch geschmälert, dass noch jemand anders daran mitgearbeitet hat, der sich von Wilhelm Furtwängler und ihnen inspirieren ließ.


nach oben    2017-02-22


Christoph Ullrich hat zwei Scarlatti-Videos auf Youtube veröffentlicht. Sehen Sie hier:

Sonata in g moll K 8, Allegro
Sonata in C major, K 487, Allegro


nach oben    2016-12-12


Neu auf CD

Konzerte für Flöte und Orchester op. 75 und 148,
12 Miniaturen op. 29 für Flöte und Streichorchester,
Trio für Flöte, Viola und Harfe op. 127

Antonina Styczeń, Flöte
Polish Chamber Philharmonic Orchestra,
Wojciech Rajski

CD (Gesamtspielzeit 69'28)

Bestellnr. 0232-0
EAN 40 09850 023203

Das Cover weckt vielleicht nicht Assoziationen an einen lange verfolgten und noch länger verkannten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Dabei soll es gar nicht provozieren, sondern entspricht nur der Realität. Das Reiten gehört genauso zu Antonina Styczen wie das Flötespielen. In beiden Disziplinen ist sie überragend.

Die dazugehörige Aufnahme irritiert ebenfalls, musikalisch. Die meisten kennen Mieczyslaw Wajnberg unter dem Namen Weinberg, den ihm - so wurde es mir erzählt - sowjetische Zöllner bei der Einreise nach Russland verpassten. Viele seiner Werke werden erst allmählich bekannt wie hier das 2. Flötenkonzert oder das Trio für Flöte, Viola und Harfe. Wajnberg passt in keine Schublade. Er verarbeitete ungeniert und virtuos zahlreiche Einflüsse, fühlte sich aber keiner der bekannten Strömungen seiner Zeit verbunden. Egal ob 1945 oder 1987, gleich die ersten Takte jedes Stücks lassen Umrisse einer unverwechselbaren musikalischen Persönlichkeit erkennen.

Souverän und geschmeidig: Wojciech Rajski und die Polnische Kammerphilharmonie.

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung an:

 

 

 

 

 

 

 

 

 


nach oben    2016-11-25


Gleich zwei unserer diesjährigen Neuerscheinungen wurden für die "International Classical Music Awards" (ICMA) nominiert!

 

The Auryn Series
Wolfgang Amadeus Mozart
Complete String Quintets
Auryn Quartet
Nobuko Imai

 

Sergei Prokofiev
Overture on Hebrew Themes,
Quintet,
Visions fugitives
and other chamber Music
Ludwig Chamber Players and friends

 

Wir gratulieren den beteiligten Künstlern für die Nominierung und sind gespannt auf die Verkündigung der Preisträger am 20. Januar 2017.


nach oben    2016-11-24


Scarlatti, zum 331. Geburtstag

Nachträglich zu Scarlattis 331. Geburtstag am 26. Oktober erreichte uns diese Videobotschaft von Christoph Ullrich. Es handelt sich um eine kleine wissenschaftlich bedeutende Bemerkung zu Scarlatti, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen!


nach oben    2016-11-08


Neu auf CD

Tube Only Favourites

Captivating violin pieces by Sibelius, Fauré, Debussy, de Falla, Schubert, Shostakovitch, Korngold, Rachmaninoff, Paganini, Dvořák/Kreisler and others
Daniel Gaede, violin, Wolfgang Kühnl, piano
Tube Only / Transistorfrei

CD (Gesamtspielzeit 66'23)

Bestellnr. 0229-0
EAN 40 09850 022909

"… Man hat eiskalte Fürsten und Hofdamen weinen gesehen, wenn er ein Adagio spielte. Ihm selbst tropften oft unter dem Spielen, Thränen auf die Geige … Sein Strich war langsam und feierlich; doch riß er nicht, wie Tartini, die Noten mit der Wurzel heraus, sondern küsste nur ihre Spitzen. Er stackierte ganz langsam, und jede Note schien ein Blutstropfen zu seyn, der aus der gefühlvollsten Seele floß."

Solcherlei Zitate hat Wolfgang Wendel für den Booklet-Text dieser CD ausgegraben. Dieses hier handelt von Pietro Nardini, doch trifft es irgendwie auch auf Daniel Gaede, einfühlsam begleitet von Wolfgang Kühnl, zu. Na gut, das mit den Tränen vielleicht nicht… Aber die Empfindsamkeit von Gaedes Geigenspiel lässt sich kaum beschreiben. Darüberhinaus gibt es einige ungewöhnliche Zugabenstücke zu entdecken, etwa von Schostakowitsch, Korngold oder Josef Suk. Eine Platte zum Genießen für Musikkenner und -liebhaber, nicht zuletzt auch für die Freunde des warmen, nostalgischen Röhrenklangs.


nach oben    2016-10-21


Neu auf CD

The Welte Mignon Mystery Vol. XXI

Alfred Grünfeld

today playing his 1905 interpretations. Works by Beethoven, Chopin, Liszt, Schubert, Schumann, Strauß, Volkmann and Grünfeld.

CD (Gesamtspielzeit 73'51)

Bestellnr. 0220-0
EAN 40 09850 022008

Die Welte-Serie geht weiter! Diesmal ist der 1851 geborene Pianist Alfred Grünfeld an der Reihe, von dem fünfzehn, am 19. und 20. Januar 1905 aufgenommene, Welte-Rollen zu hören sind.
Was für eine Fundgrube für die Forschung, aber auch für jeden Musikliebhaber die beispiellose Welte Mystery Series von TACET mittlerweile ist, lässt sich etwa am Beispiel der "Träumerei" op. 15 Nr. 7 von Robert Schumann zeigen: Nicht nur klingt die Musik absolut realistisch und glaubwürdig, überhaupt nicht nach Maschine, sondern obendrein erhält man sozusagen aus erster Hand einen Eindruck, wie Robert Schumann zwar nach seinem Tod, aber noch in seinem eigenen Jahrhundert gespielt wurde. Ein Vergleich mit einer Unzahl von modernen Einspielungen bietet sich an.

Mittlerweile 24 Produktionen sind im Rahmen der Welte-Serie bei TACET erschienen, viele davon als Doppel-CDs.


nach oben    2016-10-20


Neu auf CD

The Koroliov Series Vol. XVIII

Wolfgang Amadeus Mozart

Sonatas KV 330, 332 and 333
Rondos KV 485 and 511

Evgeni Koroliov, Klavier

CD (Gesamtspielzeit 75'38)

Bestellnr. 0226-0
EAN 40 09850 022602

Die neueste CD von Evgeni Koroliov gibt eine neue und gleichzeitig alte Antwort auf die Frage, welchen Sinn es heute immer noch hat, Platten mit hundertfach aufgenommenem Repertoire herauszubringen. Mozart KV 330 usw., da rollt mancher einer wohl die Augen. Aber nur solange, bis die ersten Töne erklingen! So war diese Musik noch nie zu hören. Das Handy sinkt herab, die Maus bleibt stehen. Die Ohren wollen zuhören. Etwas von dem täglichen, quälenden Druck löst sich. Die Zeit verstreicht. - Man schaut ihr dabei zu und freut sich daran. Ist es nicht das, was Musik eigentlich immer tun soll?

Bei allem Vergnügen vergisst man sogar, dass das nicht irgendeinem Pianisten zu verdanken ist und wie raffiniert es geschieht. Evgeni Koroliov heischt nicht nach Anerkennung. Ganz unaufgeregt nimmt er uns bei der Hand und zeigt uns auch die verborgenen schönen Ecken in Mozarts Musik.

 

Neu auf CD bei Edition EigenArt

Musikinsel

Jade Quartett

CD (Gesamtspielzeit 55'25)

Bestellnr. 1051-0
EAN 40 09850 105107

2001 trafen sich vier junge Musiker, mehrheitlich taiwanesischer Herkunft, in Deutschland und beschlossen dort, miteinander Musik zu machen. Sie gaben sich den Namen "Jade Quartett". Jade ist ein Edelstein, "Ja" das chinesische Wort für Asien und "De" bedeutet Deutschland.
Auf ihrer EigenArt-CD bringen Hanlin Liang und Hyun Ji You (Violine), Kai-Hsi Fan (Viola) und Shih-Yu Yu (Violoncello) die fremde Musik ihrer Heimat näher, welche mit europäischen Einflüssen durchsetzt ist. Auch der Komponist Jing Peng, ebenfalls aus Taiwan, studierte in Deutschland und schreibt Stücke, die von seiner Heimat erzählen, darunter vieles über seine Kindheit. Eine faszinierende und bereichernde Erweiterung des Spektrums, welche das Streichquartett zu bieten hat. Die Aufnahme zeigt, wie diese Gattung andere Einflüsse in sich aufnimmt, zurückgibt und wie sie sich weiterentwickelt.

Die Musik ist teilweise komplex, sehr schwierig zu spielen, manchmal aber auch recht einfach, fast wie Kinderstücke. Das Jade-Quartett vereinbart bravourös Virtuosität in vertrackten Passagen mit der Darstellung von beinahe kindlicher Naivität in den einfachen Stücken.


nach oben    2016-09-21


Neu bei EigenArt

Paris

Dirk Altmann, Klarinette
Mako Okamoto, Klavier

Gesa Jenne, Violine
Ryutoaro Hei, Kontrabass
Anne-Maria Hölscher, Akkordeon

Werke von Rameau, Chausson, Puccini, Debussy,
Dukas, Satie, Pierné, Koechlin, Ravel,
Gershwin und Poulenc.

Edition EigenArt

CD (Gesamtspielzeit 70‘24)
Bestellnr. 1052-0

EAN 40 09850 105206

Dirk Altmann spielt genauso gut auf der deutschen wie auf der französischen Klarinette. Dabei hat sich der gebürtige Hannoveraner anscheinend in die Hauptstadt unserer Nachbarn verliebt. In einer sehr persönlichen Recital-artigen Zusammenstellung von Werken, die alle etwas mit Paris zu tun haben, beschreibt er musikalisch, was ihn mit dieser Groß- und Weltstadt verbindet. Ganz natürlich, beinahe kindlich und gleichzeitig höchst kunstvoll formuliert er seine Liebeserklärung, wobei er sogar einige Werke für seine Wunschbesetzung selber arrangierte, und in so virtuosem wie feinsinnigem Spiel zusammen mit seinen MitspielerInnen Mako Okamoto, Klavier, Ryutaro Hei, Kontrabass und Anne-Maria Hölscher, Akkordeon, dass die Zeit des Zuhörens wie im Fluge vergeht. So wird aus einem Portrait von Paris unversehens ein Portrait von Dirk Altmann.


nach oben    2016-07-21


Neu auf Vinyl

TACET's Beethoven Symphonies

Ludwig van Beethoven
Symphony No. 9

Polish Chamber Philharmonic Orchestra
Wojciech Rajski

2 LPs (Gesamtspielzeit 61‘09)
Bestellnr. 0219-1

EAN 40 09850 021919

Seite 4 spielt von innen nach außen!

Nach CD, SACD und Blu-ray Disc nun als vierter und letzter Streich die LP-Version der neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven mit Wojciech Rajski und seiner Polnischen Kammerphilharmonie.
Wie schon die anderen Medien hat es auch diese Doppel-LP in sich: Dieselbe mitreißende Interpretation durch die polnischen Musiker und das internationale Solistenensemble, der gleiche mitreißende TACET-Klang. Und der 4. Satz setzt noch einen drauf: Er wurde im Rückwärtsgang auf Folie geschnitten, in demselben Verfahren, das schon zahllose Hörer bei anderen TACET-LPs in Verzückung versetzt hat.
Funktioniert bei jedem Plattenspieler!

Aus aktuellem Anlass

Wir wurden gefragt, ob zwischen dem Klang auf den SACDs und den Blu-ray Discs von TACET ein hörbarer Unterschied besteht, z. B. bei den zuletzt erschienenen Beethoven-Sinfonien. Die Antwort lautet klar: nein.
Sowohl die Stereo- als auch die Mehrkanalversionen sind jeweils identisch. Auf der SACD ist das Signal immer im DSD-Verfahren gespeichert, auf Blu-ray in PCM 2496. Theoretisch könnte sich daraus ein Unterschied ergeben; allerdings höre ich keine Differenz und habe auch noch von keinem Kollegen gehört, dass er eine hört.
Der Grund für die doppelte Veröffentlichung ist lediglich, dass wir möglichst alle Kunden erreichen wollen.


nach oben    2016-06-15


Neu auf Blu-ray

World Premiere

TACET's Beethoven Symphonies

Symphonies Nos. 1 - 9
First complete Recording in
TACET Real Surround Sound

Polish Chamber Philharmonic Orchestra
Wojciech Rajski

3 Blu-ray discs (Gesamtspielzeit 333'32)
Bestellnr. 0974-5

EAN 40 09850 097457

TACET Real Surround Sound and Hi-res Stereo

Der Markt für hochwertige Mehrkanalaufnahmen macht Fortschritte. Gerade wurden auf der High End in München viele gute neue Aufnahmen vorgestellt, und wir setzen jetzt noch einen drauf: Die erste komplette Aufnahme aller Sinfonien von Ludwig van Beethoven im phänomenalen TACET Real Surround Sound in einer Box von 3 Blu-ray Discs! Wojciech Rajski und seine Polnische Kammerphilharmonie entfesseln ein fünfeinhalbstündiges Feuerwerk voller Überraschungen. Man reibt sich die Ohren: Das soll alles genau so von Beethoven geschrieben worden sein? - So ist es.

"Wo soll ich anfangen? Bei der Musik oder bei der Technik? Beide sind gleichermaßen begeisternd!..." (Pizzicato)
"Nun möchte ich zwar nicht übertreiben, aber ich meine, diese SACD kann ich bedenkenlos JEDEM Leser dieser Website empfehlen, der klassische Musik mag. Ich würde sogar behaupten, dies ist von der Klangtechnik her die wichtigste Einspielung, die ich im Laufe meines Erwachsenenlebens (inzwischen sind's 30 Jahre) auf Mehrkanal-CD je gehört habe…" (SACD.net über 7. und 8. Sinf.)

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Neu auf SACD

TACET's Beethoven Symphonies

Ludwig van Beethoven
Symphony No. 9

Polish Chamber Philharmonic Orchestra
Wojciech Rajski

(Hybrid-) SACD (total playing time 61'09)
Order no. 0219-4

Barcode 40 09850 021940

TACET Real Surround Sound, Hi-res Stereo and CD-version

"Alle Menschen werden Brüder -" Da war doch mal was… Meinte der (Friedrich Schiller) etwa uns? Es klafft eine irritierende Diskrepanz zwischen der in der 9. Sinfonie ausgedrückten Hoffnung und der weltpolitischen Realität.
"Alle Menschen werden Brüder -" Eine Illusion? Eine Utopie? - Man sollte sich einmal diesem Gedanken einfach nur hingeben und daran begeístern, wie unbekümmert und ansteckend Wojciech Rajski mit seiner Polnischen Kammerphilharmonie, der Schola Cantorum Gedanensis-Chor, die Solisten Bomi Lee (Korea), Agnieszka Rehlis, Krystian Adam Krzeszowiak (beide Polen) und Tareq Nazmi (Ägypten) und ja auch wir aus Deutschland die Idee in die Tat umsetzen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Wojciech Rajski genau die Angaben in der Partitur befolgt. Selbstverständlich springt der Götterfunke bei der Darstellung im TACET Real Surround Sound besonders gut! Rémy Franck schrieb in Pizzicato (www.pizzicato.lu) über die Stereoversion: "… Keine falsche Feierlichkeit gibt es hier, nur fröhliche, unbekümmert beschwingte Freude…"

Damit ist der Zyklus aller Beethoven-Sinfonien nun auch auf SACD komplett:

  SACD TACET 0157-4 Symphonies Nos. 1 & 2
   SACD TACET 0171-4 Symphonies Nos. 3 & 4
   SACD TACET 0164-4 Symphonies Nos.5 & 6
   SACD TACET 0149-4 Symphonies Nos. 7 & 8

(…) Das ist definitiv eine Referenz unter den höchauflösenden Aufnahmen, sowohl was das Spiel des Orchesters betrifft als auch bezüglich des Klangs. Falls es immer noch jemanden geben sollte, der es wagt zu behaupten, dass normale CDs genauso gut wie hochauflösende Surround-SACDs klingen, der sollte einfach diese Scheibe mit der angemessenen Anlage anhören - ganz besonders das Finale der 5. und der "Sturm" aus der 6. Sinfonie: es gibt keine passenden Worte, um das Gefühl zu beschreiben, mitten im Orchester dabei zu sein. Eine höchst empfehlenswerte Aufnahme, gleichermaßen für das Spiel des Orchesters und mehr noch für den herrlichen Klang - muss man haben! (…)
(Audiophile Audition)


nach oben    2016-05-12


Neu auf CD

Sergei Prokofiev

Overture on Hebrew Themes,
Quintet, Visions fugitives
and other chamber music

Ludwig Chamber Players
and friends

CD (Gesamtspielzeit 77'12)
Bestellnr. 0222-0
EAN 40 09850 022206

Der Klarinettist Dirk Altmann kam auf mich zu und fragte, ob ich Lust hätte, das Quintett von Sergej Prokofieff aufzunehmen. Ja, hätte ich, denn ich kenne die Ludwig Chamber Players von anderen Aufnahmen und weiß, wie gut sie sind. Aber was dazu nehmen? Das Quintett dauert nur eine Viertelstunde. Was gibt es denn noch für Kammermusik von Prokofieff? So gingen wir auf die Suche.

Herausgekommen ist nun dieses Kaleidoskop von Prokofieffs Kammermusikschaffen zusammen mit einer wunderschönen neuen Instrumentierung der Flüchtigen Visionen für 10 Instrumente des Pseudonyms M. Ucki. So wechselhaft, stilistisch wie kompositionstechnisch, sind wohl nur wenige Komponisten gewesen. Ungenierte Kühnheiten wie etwa gleichzeitig erklingende verschiedene Phrasierungen und Lautstärken derselben Melodiefolge wechseln mit konventionell erscheinenden Elementen. Stellen von atemlos machender Virtuosität und Kühnheit von der einen Seite kontrastieren mit entrückten, zarten und melancholischen Stimmungen von der anderen Seite eines Menschen, der wahrscheinlich immer zwischen allen Stühlen saß und nirgendwo richtig zu Hause ankam. Ein zu früh gekommener Kosmopolit. Und dazwischen immer wieder neue seltsame Harmonien und dieser typische sarkastische?, resignierte?, unerbittliche? Rhythmus, der so gut zur russischen Geschichte des 20. Jahrhunderts passt. Ein Abenteuer.

Neu auf blu-ray audio

Pictures & Reflections

Maurice Ravel
Miroirs

Modest Mussorgsky
Pictures at an Exhibition

TACET Real Surround Sound, Moving Real Surround Sound and Hi-res Stereo

Blu-ray (Gesamtspielzeit 64'54)
Bestellnr. 0132-5
EAN 40 09850 013259

Ein kleines Schiffchen schaukelt hilflos auf den Wellen, dem Ozean ausgeliefert; der Hörer hält sich am Rand fest, um nicht hinauszufallen. Ungeborene Küken tanzen im Ei; der Hörer erlebt die Enge mitten unter ihnen. Die Illusion ist manchmal beinah perfekt, seien es die Glocken weit unten im Tal oder die Gruft, in der die Toten liegen. Und der Tanz der Hütte auf Hühnerfüßen lässt die Phantasie dann vollends von der Leine, schon der Titel! Alles ist möglich - im Kopf. Das liegt beileibe nicht nur am TACET Real Surround Sound. Das kommt von den 3 Ms, den Herren Modest Mussorgski, Maurice Ravel und Markus Schirmer. Alte Werke in neuem Gewand. Die Aufnahme erschien bereits auf DVD-Audio. Da vergriffen wird sie nun auf Blu-ray Disc neu aufgelegt.


nach oben    2016-04-25


New CD release

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The Auryn Series

Wolfgang Amadeus Mozart

Complete String Quintets

Auryn Quartet
Nobuko Imai, viola

3 CDs (total time 204'34)

Order no. 0217-0
barcode 40 09850 021704

Mozart's string quintets are every bit the equal of his string quartets and are among the finest ever written for this genre. None of the six masterpieces is weaker than the others. Matthias Lingenfelder, Jens Oppermann, Stewart Eaton and Andreas Arndt have long harboured the desire to record this summit of the chamber music repertoire. With Nobuko Imai as second viola, they have now found a sympathetic partner who has integrated into the ensemble so well that it seems as if she has been playing with them for the entire 35 years that the 4 of them have been together.

A benchmark-setting new complete recording on 3 CDs with the Auryn Quartet and Nobuko Imai.


nach oben    2016-03-24


Neu auf CD

TACET's Beethoven Symphonies

Ludwig van Beethoven
Symphonies Nos. 1 - 9
Complete Edition
Polish Chamber Philharmonic Orchestra
Wojciech Rajski

5 CDs (Gesamtspielzeit 333'15)


Bestellnr. 0974-0
EAN 40 09850 097402

Ein Beethoven-Zyklus, der von der ersten bis zur letzten Note Spaß macht! Wojciech Rajski leitet uns durch den schier unerschöpflichen Reichtum an Ideen energisch und empfindsam, humorvoll und tänzerisch, mit strahlender Eleganz. Und er fördert Details zu Tage, die so noch nicht zu hören waren. Genuss ohne Pathos.

Die Reihe entstand in einem Zeitraum von 10 Jahren. Sie begann 2005 in Sopot (Polen) und endete nun mit der 9. Sinfonie im Sommer 2015 in der Johanneskirche von Danzig. Die ursprünglich treibende Kraft für das ganze Projekt lag im Wunsch nach der ersten Aufnahme der Beethoven-Sinfonien im Real Surround Sound. Deshalb erschien bisher noch keine CD, stattdessen SACDs bzw. DVD-Audios. Doch Rajskis Beethoven verfügt über musikalische Qualitäten, die den "normalen" CD- und Stereohörern unmöglich vorenthalten werden können. Also hier eine Box mit neuen Stereoabmischungen aller Aufnahmen auf 5 CDs. Im Frühjahr 2016 gibt's dann zum krönenden Abschluss sowohl die heiß ersehnte finale 9. Sinfonie auf SACD und LP als auch den gesamten Zyklus auf Blu-ray im TACET Real Surround Sound.


nach oben    2015-11-23


Neu auf CD

Domenico Scarlatti

Complete piano sonatas
Sonatas K. 484 - K. 513

+ Bonus-Tracks with Eric Schaefer, drums

Christoph Ullrich, piano

2 CDs (Gesamtspielzeit 138'20)


Bestellnr. 0218-0
EAN 40 09850 021803

"Scarlatti's Birthday Party" - So hieß ein Programm der englischen Comedy-Truppe Natural Theatre Company, welches auch ich mir im Jahr 1985 anschaute. Sehr virtuos und sehr witzig. Die Grundidee war die, dass 1985 alle Welt den 300. Geburtstag von J. S. Bach feierte, einige wenige auch den von G. F. Händel. Den 300. Geburtstag von Domenico Scarlatti feierte damals niemand. In "Scarlatti's Birthday Party" wurde vor allem aberwitzig Blockflöte gespielt, was tatsächlich ziemlich gut zu seiner Musik passt, auch wenn er nichts für dieses Instrument geschrieben hat.

Für die hiermit vorgestellte Folge 5 seiner Einspielung sämtlicher 555 Klaviersonaten braucht Christoph Ullrich allerdings keine Blockflöte. Seine immer spannende, abwechslungsreiche Ehrerbietung an diesen Urvater der virtuosen Klavierkunst hält uns stets in Atem. Aber für zwei spannende Zugaben holte Ullrich den bekannten Schlagzeuger Eric Schaefer ins Aufnahmestudio. Dort improvisierten sie gemeinsam über zwei der zuvor eingespielten Sonaten. Das Ergebnis rundet Folge 5 ab. Auch in Zukunft ist mit solchen Überraschungen zu rechnen.

Ach ja, und übrigens: Am 26. Oktober 2015 feiern wir Scarlattis 330. Geburtstag. Happy Birthday, Scarlatti!


nach oben    2015-10-15


Neu auf CD

The Sound of Double Bass

Works by Bottesini, Brahms, Nishida, Reiner, Schumann

Ryutaro Hei, Kontrabass
Yu Kosuge, Klavier

CD (Gesamtspielzeit 68'06)
Bestellnr. 1050-0
EAN 40 09850 105008

Das Adagio und Allegro op. 70 von Robert Schumann auf dem Kontrabass mit Klavier durchsichtig herüberzubringen verlangt viel von den Interpreten. Den ganzen Witz und rhythmischen Reiz, aber auch die Klage ohne Lamento in der Kontrabass-Sonate von Karel Reiner einzufangen ist eine Herausforderung auf diesem schweren Instrument, bei dem der kleinste Ton bereits den größten Krafteinsatz erfordert.
Das gilt auch für das Solostück "Reincarnation" von Yumiko Nishida. Schließlich sollte diese Erstaufnahme einer Wiedergeburt keine zähe oder schwerfällige Veranstaltung sein! Die Brahmssonate hingegen, jedem in der Urfassung für Violoncello im Ohr, darf nicht den Eindruck erwecken, dass irgendetwas vom Cello auf dem Kontrabass verlorengeht, sondern muss dem Reiz des Bekannten etwas Neues hinzufügen.
Und Folterknecht Giovanni Bottesini schließlich jagt jedem Kontrabassisten Angst und Schrecken ein. Fast jedem. Ryutaro Hei meistert alle Aufgaben bravourös, nicht zuletzt dank seiner kongenialen Partnerin am Klavier, Yu Kosuge. Ein sehr gelungener Einstand auf EigenArt.


nach oben    2015-09-15



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