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--> zur Originalkritik

Mozarts Haffner-Symphonie sowie die Linzer im sogenannten Real Surround das bedeutet, dass eine Surround-Anlage die Geigen vorne spielen lässt, Bläser und Pauken aber seitlich bzw. hinten. Diese Beschreibung mag künstlicher anmuten als der Klang letztlich ist, denn das ‘Mittendrin-Sitzen’ ist schon spannend und gibt ein angenehmes Hörgefühl.

Doch kommen wir zur Musik. Das einleitende Allegro con spirito der Haffner-Symphonie hat Drama und agile Leichtigkeit. Und die beiden letzten Sätze sind angenehm wendig und beschwingt. Aber das Highlight ist der anmutig-kantable, liebevoll ziselierte und äußerst warmherzige 2. Satz

Spannend gerät die Adagio-Einleitung der Linzer Symphonie, deren schnelle Teile flexibel, federnd und klar klingen.

Das immer spontan reagierende ‘Netherlands Chamber Orchestra’ fällt in seinem Musizieren durch eine natürliche Artikulation, ja eigentlich durch das Unaufdringliche des Musikflusses auf, was uns wiederum im langsamen Satz schöne Momente beschert.

Remy Franck

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