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Simmungsvoller Liszt
"Unbeirrbar fleißig und mit ausgeprägter Individualität setzt die mittlerweile 71 Jahre alte deutsche Pianistin Erika Haase ihre Arbeit an den Liszt-Etüden fort.
Auch in seinen Etüden verarbeitete Liszt vor allem geistige Eindrücke, zu denen er in seiner intensiven Beschäftigung mit der Kunst und der Literatur angeregt wurde. Darin findet die Pianistin ihren Interpetationsansatz, weil für sie, gewiss aus einer reichen und langen Lebenserfahrung heraus, nicht blendende Virtuosität wichtig ist, sondern das, was es an Stimmungen in der Musik gibt. Liszt, der ja mit seinen Tondichtungen gezeigt hat, wie wichtig Klangmalerei für ihn ist, würde diese bedächtige Darbietungen vielleicht gemocht haben, denn das nur Virtuose war es ja nicht, was er eigentlich zeigen wollte. Er wollte kein "Unterhaltungskünstler" sein.
So ist diese CD, sowie ihre beiden Vorgängerinnen, im Spektrum der Liszt-Interpretation etwas ganz Besonderes."
RéF

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