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"(...) Das Auryn Quartett arbeitet seit Jahren mit der Firma TACET zusammen. Und die Kenner unter Ihnen, wissen, was das heißt: Die von TACET vorgelegten Aufnahmen zeichnen sich nicht nur durch technische Perfektion, sondern auch durch eine sehr spezielle Klangfarbe aus. Die Wärme des Klangs, der für die Produktionen der Firma TACET so typisch ist, wird durch den Einsatz spezieller Röhrengeräte erreicht. Klinisch und glatt klingt hier kein Satz. Neben der klanglichen Wärme wurde größter Wert auf die Durchhörbarkeit der Partituren gelegt, um so die Kunst der motivischen Arbeit, aber auch die eigensinnigen Schroffheiten herauszustellen. (...) Der Spagat zwischen Tradition und Moderne wird von Beethoven nicht zuletzt in seinen Quartetten bis aufs Äußerste ausgereizt. Das Auryn-Quartett erweist sich als kongeniales Kollektiv, in dem sich jeder Einzelspieler die Freiheit nimmt, die ihm seine Stimme abverlangt und sich auf der anderen Seite dann aber auch ins Netz des Ensembles einordnet und somit Teil eines größeren Ganzen wird. Die Herausforderungen an Quartettformationen, die sich stellen, wenn sie Beethovens Werke spielen, besteht darin, die Spannungen der Partitur zu übernehmen und auszuhalten. Diesen Anforderungen ist das Auryn-Quartett nicht nur gewachsen, nein es scheint geradezu seine Kraft und Spielfreude aus diesem Sapannungsfeld zu ziehen. Um auf diesem Niveau spielen zu können, müssen die Musiker die Grenze zwischen Respekt den Mitspielern gegenüber und einem gesunden Egoismus immer wieder neu ausloten. Das Quartettspiel scheint für die vier Auryns zum Lebenselixier geworden zu sein - seit 23 Jahren begegnen sie sich dabei auf immer höherem Niveau. Mit den Quartetten op. 18 von Beethoven haben sie zweifelsohne einen Höhepunkt erreicht. - Wir dürfen auf die angekündigte Fortsetzung der Gesamteinspielung der Quartette Beethovens gespannt sein."
Michael Krügerke

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