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Concerto Budapest und Andras Keller nehmen Shostakovich beim Notenmaterial und steigen mit federleichtem Spiel in die neoklassische Musik der Neunten Symphonie ein. Dieses schwungvoll unbeschwerte Spiel findet sich auch im Presto und im Allegretto, während die langsamen Sätze sehr nachdenklich und stimmungsvoll angegangen werden.

In der Fünften, die ja nicht neoklassisch ist, sind wir mehr orchestrale Kraft und Fülle gewohnt als diese Aufnahme hat. Dennoch legt Keller genügend Ausdruckskraft in die Musik, um sie in keinem Moment langweilig werden zu lassen.

Ein weiterer Vorzug der Tacet-SACD ist der Real Surround Klang, der das schlanke Spiel des Orchesters äußerst transparent und räumlich werden lässt.

Remy Franck

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