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(...) Das Auryn Quartett, gegründet 1981, wählte seinen Namen nach dem Amulett Auryn aus Michael Endes Unendlicher Geschichte – dem Amulett der Kaiserin Phantasiens, das der Intuition Flügel verleiht und Wünsche erfüllen kann. In Michael Endes Buch wird die Grenze zwischen Phantasiewelt und Realität durchlässig. Und auch wir fragen uns, ob dieses Amulett nicht vielleicht doch existiert - die vier Streicher des Auryn Quartetts scheinen es zu besitzen. In inzwischen 30 Jahren des Zusammenspiels ist die musikalische Intuition der vier Musiker gemeinsam gewachsen und gereift wie ein guter Wein. Und in diesem Jahr, im dreißigsten Jahr seines Bestehens, hat das Auryn Quartett sich und uns ein Geschenk gemacht mit seiner Einspielung von Musik Antonin Dvoraks Streichtrios und das Streichsextett A-Dur op.48. Im Streichsextett ergänzen Christian Altenburger, Viola, und Patrick Demenga, Violoncello, das Quartett.
Auf ihrer neue Dvorak-CD stellen die Musiker dem Streichsextett zwei Streichtrios an die Seite und geben der CD den Titel: 3 x 2 =6. . Zwei Trios und ein Sextett. Was mathematisch richtig ist, korrespondiert aber nicht unbedingt mit dem Klangeindruck. Denn ein Trio klingt nach mehr als nach einem halben Sextett.
Warm und seidig, dabei immer durchsichtig, so ist der Klang des Auryn Quartetts beschrieben worden. Das gilt auch für die vorliegende Einspielung der Musik Dvoraks: der beiden Streichtrios op. 74 und 75 und des Streichsextetts A-Dur op. 48, vereint auf der neuen CD des Auryn-Quartetts mit dem Titel: 3 mal 2= 6, unserem CD-Tipp heute in hr2 kultur.
Maria Hertweck

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