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"Robert Schumanns 1842 komponierte Streich-Quartette op. 41 sind ein Spiegel seiner künstlerischen und seelischen Zerrissenheit. Es entstanden Quartette des formalen Reichtums und des virtuos beherrschten Toncharakters. Das Spektrum von Bedrängnis, Melancholie, dramatischer Zuspitzung und traumwandlerischer Ausgewogenheit der Gedankenwelt finden ihren Ausdruck im musikalischen Geschehen, in rhythmischen und harmonischen Kontrasten. Das Geflecht der Stimmfügungen kombiniert sich in der "Beleuchtung" der motivischen Details, der Freizügigkeit von Taktgruppieningen, aus dem Labyrinth von Einseitigkeit und Vielfalt - eine Werkgruppe aus Nervosität, Suggestion, ästhetischer Erhabenheit und Beschaulichkeit. Das spiegelt sich in der Neuaufnahme durch das "Auryn-Quartett", Leuchtspuren detailfreudiger Kunst im Dienste Schumanns, Momente und Einblicke in das Wesen des Komponisten, das sich in Klanglichkeit auflöst und dem Hörer zur kostbaren Schenkung wird. -- Bezaubernd"
(DS)

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