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Dass es einen Virtuosen wie Hartmut Lindemann reizt, Werke die ursprünglich für die Geige geschrieben wurden, als Viola-Stücke umzuarbeiten, ist bei seinem technischen Niveau allzu verständlich. Auf dieser CD ist denn auch nur ein Originalwerk enthalten, die Bratschensonate von Arthur Benjamin. Alle anderen Werke wurden für Viola bearbeitet, Schuberts Arpeggione-Sonate sogar für Bratsche und Gitarre. Das ergibt in spannenden und genuinen Interpretationen durchaus interessante Klangwirkungen, sieht man einmal von der Freude ab, Lindemanns expressivem Spiel zuzuhören, in dem er die Bratsche mühelos und ohne Showeffekt bis in höchste Lagen führt, in denen sie dann schon fast wie eine Violine klingt. Die Pianistin Megumi Hashiba und der Gitarrist Roman Viazovsky sind stimmungsvoll mitgestaltend bei der Sache, so dass dies eine ganz besondere Kammermusik-CD geworden ist, die man empfehlen kann. RéF

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